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Der botanische Name des Frauenmantels leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab.Der Name "Gewittergras" kommt von der Annahme, daß Frauenmantelkränze, an Fenstern, Türen oder auf dem Dachfirst angebracht, vor Blitzschlag schützen sollten. Sich ankündigenden Regen erkennen Sie, wenn der Frauenmantel ???schwitzt“ - also ist er eine Wetterpflanze... Der Frauenmantel scheidet das Wasser durch feine Poren am Blattrand aus. Diese "Gutatationstropfen" an den Blättern, aktiv von der Pflanze ausgeschiedenes Wasser, wurde auch "Tau" genannt und wahrscheinlich kommt daher der Ausdruck. Schon die Druiden begehrten dieses "Pflanzenwasser", denn es diente ihnen zur rituellen Reinigung bei kultischen Handlungen.Viele seiner Volksnamen beziehen sich auf diesen Tropfen auf den Blättern, die die Pflanze so reizvoll machen.Der Name "Sinau" leitet sich vom mittelhochdeutschen ab (sintowe=Immertau), weil der Wassertropfen auch noch stehen bleibt, wenn der Tau verdunstet ist.
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